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Content-Recycling: 10 einfache Tipps, wie Du deine Pipeline voll hältst

Content-Marketing sollte für viele Unternehmen und Brands von wesentlicher Bedeutung sein. Der Zeitaufwand ist jedoch oft sehr hoch, um die Marketing-Pipeline voll zu halten. Eine Möglichkeit, um Zeit und Geld im Content-Marketing zu sparen, besteht darin, Inhalte wiederzuverwenden - zu recyceln.

Das bedeutet: Du benutzt einen schon veröffentlichten Inhalt, um diesen für andere Kanäle aufzubereiten. Die Idee dahinter ist, jeden erstellten Content so oft wie möglich zu verwenden und natürlich zu verbreiten.

Wir haben einige Möglichkeiten zusammengefasst, wie du deine eigenen Inhalte wiederverwenden kannst.

 

Hier sind unsere Tipps, die du direkt umsetzen kannst:

1. Benutze Podcast-Interviews und Vlogs um Blogposts, Social Media-Beiträge und mehr zu erstellen

Wenn du einen Podcast oder einen Vlog betreibst, kannst du Inhalte aus diesen Aufzeichnungen verwenden, um Blogposts, Inhalte für Mailings und Beiträge für deine Social Media-Kanäle zu erstellen. Du kannst den Inhalt direkt aus den Aufnahmen ziehen oder verwandte Inhalte integrieren. Teile die Folgen in unterschiedliche Blogposts und Social Media-Beiträge auf.

Audio- und Videoinhalte kannst du auch wiederverwenden, indem du aus ihnen ein Transkript erstellst, das du dann in den Shownotes oder in einem Blogbeitrag verwenden kannst (mehr dazu gleich).

 

2. Social Media-Posts aus anderen Inhaltsformaten

Eine weitere Möglichkeit wäre, länger geschriebene Inhalte wie Blogs, Whitepapers und Lead-Magnete zu verwenden. Du kannst kleine Auszüge (ein bis zwei Sätze) aus den Artikeln ziehen, um Posts zu verfassen.

Alternativ kannst du verwandte Beiträge verfassen, die auf den schon vorhandenen Inhalten basieren. Die erneute Verwendung von Themen kurbelt meist die Ideenfindung an.

 

3. Social Media-Posts als holistischer Inhalt

Die Wiederverwendung von Inhalten aus Sozialen Netzwerken ist im Grunde genommen ein Reverse Engineering. Statt einen großen Themenblock abzudecken und daraus ein paar kleine Parts zu erstellen, drehst du diese Strategie einfach um und verwendest themenbezogene Social Media-Beiträge, um daraus Artikel, Podcasts und mehr zu kreieren.

Wenn du eine Reihe von  Social Media-Posts oder -Videos zu ähnlichen Themen hast, kannst du diese zusammenfassen und holistisch auf deiner Webseite integrieren. Beispielsweise kannst du einen Blogartikel aus einer Reihe von Facebook-Posts zum gleichen Thema gestalten. Du kannst auch vorhandene Beiträge als Diskussionsthemen in den Raum werfen oder für eine Podcast-Gliederung verwenden.

 

4. Testimonials als Social Media-Beitrag, Case Studies oder Website-Content umwandeln

Content-Recycling bedeutet nicht nur, dass du selbst erstellte Inhalte weiterverwenden kannst. Hast du beispielsweise starke, aussagekräftige Testimonials von deinen Kunden, kannst du diese über die komplette Bandbreite deiner digitalen Marketingkanäle verwenden. Pro-Tipp: Das solltest du auch tun!

Du kannst den Text oder einen Screenshot vom Testimonial benutzen und diesen dann an anderer Stelle wiederverwenden. 

5. Ähnliche Inhalte aus UGC 

Wie bei Testimonials ist die Nutzung von benutzergenerierten Inhalten (User Generated Content, UGC) für viele Unternehmen eine wertvolle Taktik, um Content wiederzuverwenden. Du kannst also UGC nutzen, um neue Inhalte für deine Pipeline zu erstellen. Hier ein paar Anregungen, was du tun kannst:

  • Suche nach Themen in den vorhandenen UGC-Inhalten, die du noch nicht abdeckst. 
  • Beobachte die Kommentare deiner Kunden, wenn sie Rezensionen über dich oder deine Marke posten. 
  • Befragen deine Kunden, lass dir spezifische Fragen stellen: Du kannst aus den Fragen/Antworten mehrere Inhaltsformate erstellen.

 

6. Ältere Inhalte in "Throwback"- oder "Roundup"-Posts verpacken.

Wenn es um die Wiederverwendung von Inhalten geht, kannst du mit Throwback-Posts, Roundups und Auflistungen nichts falsch machen. Du kannst beispielsweise eine Zusammenfassung der besten Inhalte des Jahres anbieten, eine Sammlung von Beiträgen zu verwandten Themen zusammenstellen oder einfach nur lustige Nostalgie-Posts planen.

Das Erstellen von Throwback-Posts ist natürlich (und wie du hoffentlich jetzt schon weißt) nicht nur auf Blogs beschränkt. Du kannst alte Beiträge relaunchen, alte Podcast-Episoden in kürzere Mini-Episoden für eine spätere Ausstrahlung schneiden oder sogar eine Video-Highlight-Reihe aus einer Auswahl von früheren Werken entstehen lassen.

 

7. Vorhandene Inhalte in E-Books konvertieren. 

Unabhängig davon, ob du ein kurzes E-Book für die Lead-Generierung oder ein längeres Buch für den regulären Verkauf bei Amazon auf den Markt bringen möchtest, kannst du das mithilfe deiner vorhandenen Inhalte machen. Dadurch kannst du nicht nur wertvolle Informationen wiederverwenden, sondern auch deine Leads steigern und die harte Arbeit, die du in den Content steckst, monetarisieren.

Du kannst Blogposts, Podcasts oder Videos verwenden, um den Großteil deines Buches aufzubauen. Mit der Basis beginnst du dann das Verfeinern und Ausarbeiten deines Werks.

 

8. Verwenden von AI-Tools

Um nun den Prozess des Content-Recyclings zu optimieren und zu erweitern, kannst du mittlerweile aber auch AI-Tools verwenden. Derzeit gibt es einige Tools, mit denen du deine Inhalte in verschiedene Formate bringen kannst.

Wenn du beispielsweise ein Transkript erstellen möchtest, ist Otter.ai einen Blick wert. Das Tool kann genutzt werden, um sowohl Audio- als auch Videoaufnahmen zu transkribieren. Der kostenlose Plan sieht bis zu 600 Minuten pro Monat vor.

 

 

Sobald das Transkript erstellt ist, kann aus dem Inhalt ein abgeleiteter Blogbeitrag erstellt werden. Du kannst das Transkript natürlich für weiteren Inhalt verwenden. 

Ein weiteres großartiges KI-Tool zum Content-Recycling ist Lately. Lately ist eine Plattform, die lang geschriebene Inhalte in kleinere Social Media-Beiträge aufteilen kann. Darüber hinaus plant die Plattform den Content für dich und speichert ihn in einer Bibliothek, damit du ihn später erneut verwenden kannst.

9. Lade Experten ein, Gast auf deinen Marketingplattformen zu sein.

Kennst du weitere Experten in deiner Branche? Wenn Ja, könntest du diese für einen Austausch einladen, um Gast auf deinen Marketingplattformen zu sein. Folgende Möglichkeiten hättest du:

  • Gastbeitrag in deinem Blog
  • “One-Day-Host”: Der Experte übernimmt und bedient einen Tag deine Social Media-Kanäle 
  • Als Gast in deinen Podcast oder Vlog einladen

Ihr nutzt dann den Inhalt, der während der Kooperation generiert wurde, und erstellt gemeinsam nutzbare Beiträge, Bilder und vieles mehr. Wenn du Inhalte auf diese Weise neu verwendest, kannst du deine marktrelevanten Themen noch weiter ausbreiten und die Reichweite wird um ein Vielfaches höher sein, als wenn du alleine diesen Inhalt generierst.

 

10. Bilder aus Screenshots deiner Inhalte erstellen

Eine ganz einfache und schon fast primitive Idee: Screenshots von Posts, die du auf Plattformen wie Twitter geteilt hast, kannst du so auf einfache Weise erneut teilen, beispielsweise auch auf Instagram oder Facebook. Aber auch Screenshots deiner Kundenrezensionen kannst du erstellen und genauso teilen.

Meine Zusammenfassung

Content-Recycling spart dir letztendlich Zeit, Geld und hilft oft den Synapsen, neue Inhalte für deine Kanäle zu generieren. Hab keine Angst davor kreative Lösungen zu entwickeln! Du wirst feststellen, dass du weniger Stress hast.

Aber jetzt bist du dran. Hast du für uns Tipps Content zu recyclen? Dann ab damit in die Kommentare. 

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